Amazon Prime ist, stand heute, ein echtes Schnäppchen. Dies liegt nicht nur daran, dass der Versandhändler seine Preisstruktur anpasst. Vielmehr wird für die aktuell 49 Euro einiges geboten. Viele Kunden wunderten sich über Monate und Jahre. Grund dafür waren auch die Preisunterschiede zu anderen Ländern.

Nichtsdestotrotz hat Amazon Prime immer mehr an Umfang gewonnen. Gerade in den letzten drei Jahren kamen weitere Funktionen hinzu, die bislang praktisch kostenlos zu nutzen waren. Jetzt hat Amazon eine neue Preisstruktur verkündet, die jedoch frühestens ab 2017 greift und zudem den Bestandskunden einen kleinen Vorteil bringt.

 

Die Entwicklung von Amazon Prime

Amazon Prime ist seit 2007 am Start. Das Konzept begann schlicht mit der Gratislieferung am nächsten Tag. Gerade deshalb wird der Versandhändler heute noch sehr häufig mit Prime verwendet. Bereits im Jahr 2014 kommt der zweite, wichtige Baustein hinzu: Prime Video. Wenngleich es nicht als weiteres Feature aufgeführt wird, wurde die Anzahl an Filmen und Serien stetig erweitert. Diese können kostenfrei abgerufen werden. Mit Amazon BuyVIP und Prime Photo kamen zwei weitere Konzepte hinzu.

Ein Jahr später, 2015, erweiterte Amazon nochmals um gleich vier Aspekte. Prime Musics mit über zwei Millionen Songs wurde aufgenommen. Amazon Pantry wurde lediglich mit 2,99 Euro Versandkosten berechnet. Hier können klassische Haushaltsartikel bezogen werden. Dank des Premiumzugangs erhalten Prime-Kunden 30 Minuten schneller Zugriff auf Angebote. Zudem wird in einigen Regionen Deutschlands bereits die Lieferung am nächsten Tag gewährt.

In diesem Jahr kamen schlussendlich Prime Now, die Lieferung im Berliner und Münchener Stadtgebiet innerhalb von einer Stunde, sowie die „Same-Day-Lieferung“ in fünf weiteren Regionen, hinzu. Twitch Prime rundet das Konzept derzeit ab.

Der Preis ist mit 49 Euro bislang immer gleich geblieben.

 

Preisanpassung für Neu- und Bestandskunden bei Amazon Prime

Zunächst einmal müssen aktuelle Kunden den Differenzbetrag mit Beginn des nächsten Jahres nicht zahlen. Im Gegenteil: Bestehende Kunden zahlen noch 49 Euro, sofern die Verlängerung ihres Abos in der ersten Jahreshälfte 2017 bezahlt wird. Damit kommen viele User noch bis 2018 mit dem alten Preismodell aus. Neukunden, welche bis Ende des Jahres oder zumindest bis zum 1. Februar 2017 Prime buchen, zahlen zumindest für das erste Jahr noch 49 Euro. Wer erst im Anschluss zuschlägt, braucht sich über Kosten von 69 Euro nicht mehr zu beschweren.

Diese Erhöhung war wohl längst überfällig. Und auch 69 Euro sind, je nachdem welche Aspekte in was für einem Umfang genutzt werden, noch preisgünstig.

 

Amazon führt monatlich kündbares Prime Video Abo ein

Als Einzelpaket zahlen Kunden für Prime Video 7,99 Euro im Monat, sofern ein Jahresabonnement geschlossen wurde. Neuerdings können Verträge monatlich gewährt werden. Hier wird der Preis auf 8,99 Euro erhöht. Dies ist für Kunden, die nur gelegentlich eine Serie oder einen Film schauen möchten, ein gutes Angebot.