Einige Ultra HD Sender sind bereits verfügbar. Doch diese übertragen bislang hauptsächlich Shopping-Angebote oder können bestenfalls als Demosender bezeichnet werden. Allerdings steht 4K auch noch in den Startlöchern. Aber muss es sich erst in den Haushalten verbreiten, bevor ein hochauflösender Sender geschaltet wird oder umgekehrt?

Tatsächlich erwartet Wolfgang Elsäßer den ersten „echten“ UHD-Sender noch in diesem Jahr. Er vertritt die Meinung, dass 4K schneller eingeführt wird, als dies bei HD der Fall war. Der 8K-Technik steht er hingegen kritisch gegenüber.

 

Darum halten sich große Sender mit 4K-Inhalten noch zurück!

Im Endeffekt ist es alles eine Kostenfrage. Die technische Umsetzung und die Produktion von hochauflösenden Inhalten verschlingt Kapital. Bevor jedoch groß investiert wird, muss eine Möglichkeit gefunden werden, Geld einzuspielen. Sobald dieses Detail geklärt ist, wird UHD nicht mehr lange auf sich warten lassen – auch bei den großen Sendern.

Bei 8K sieht Elsäßer jedoch wirtschaftlich keine Perspektive. Die technische Umsetzung ist bereits gesichert. Das Verhältnis von Kosten für die Sender und Zugewinn für den Kunden scheinen jedoch in keinem Verhältnis zu stehen. Dennoch sollen die Olympischen Spiele aus Japan in 8K übertragen werden.

 

UHD wird in Deutschland immer bekannter!

Im Astra-TV-Monitor wurde festgehalten, dass UHD in Deutschland an Bekanntheit gewinnt. Kein Wunder, haben Netflix und Amazon erste Inhalte angekündigt. Auch Blu-ray Player in 4K stehen in den Startlöchern.

Nach einer Umfrage können 49,1 Prozent der Bundesbürger etwas mit dem Begriff Ultra HD anfangen. Die Anzahl hat sich hier um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Aber nicht nur die Bekanntheit, auch die Anzahl der UHD-fähigen TV-Geräte hat in den Haushalten zugenommen. So befinden sich aktuell gut 1,1 Millionen 4K-TVs in den Haushalten Deutschlands.

Bei den neumodischen Geräten waren 73 Prozent von der erhöhten Bildqualität angetan. Der Prozentsatz steigt bei Satellitenempfängern sogar auf 86 Prozent an, während Kabelnutzer auf 71 Prozent abfallen.