Apple und sein hauseigener Streaming-Dienst: Diese Planung läuft schon seit längerer Zeit. Richtig konkret ist es aber noch nicht geworden. Die Verhandlungen mit den Sendergruppen verlaufen nur schleppend.

Während Apple seine Forderungen nicht durchzusetzen vermag, schlägt Samsung einen liberaleren Weg ein. Dies könnte dazu führen, dass die Südkoreaner noch vor Apple.TV mit einem Streaming-Dienst auftrumpfen können.

 

Streaming-Dienst: Was macht Samsung anders als Apple?

Nähere Fakten über einen Streaming-Dienst sind natürlich noch nicht bekannt. Beide Unternehmen befinden sich in Verhandlungen mit den großen TV-Netzwerken aus den USA. Apple ist schon Monate mit diesem Projekt beschäftigt. Anscheinend möchte die Konzernspitze nur die besten Sender aus den jeweiligen Netzwerken unter Vertrag nehmen. Dies würde die Kosten senken. Apple würde wiederum von seinen Kunden 30 US-Dollar verlangen. Die Verhandlungspartner wollen ihre Sender jedoch im Paket vermarkten und so einen höheren Gegenwert erzielen.

Samsung scheint eher geneigt auf die größere Vielfalt zum dafür etwas erhöhten Preis einzusteigen. Wenn Samsung die Bedingungen der Netzwerke akzeptiert hat Apple einen noch schwereren Stand. Zukünftig könnten die Konzerne also nicht nur Konkurrenten im Bereich der Smartphones sein, sondern auch beim Streaming.

Hierbei hat jedoch das Unternehme zunächst einen großen Vorteil, welches sein Produkt als erstes auf den Markt bringt. Derzeit sieht es so aus, als wäre dies Samsung. Der hauseigene Dienst würde auf den Samsung Smart TVs verfügbar gemacht werden.

Bloomberg hat berichtet, dass die Südkoreaner derzeit abklopfen, wie viel die Netzwerke für das Streaming ihrer Kanäle verlangen würden. Zudem wird gemutmaßt, dass Samsung den Dienst sogar auf bereits ausgelieferten Fernsehern integrieren kann. Hierfür wäre wahrscheinlich nur ein Update der Software erforderlich.

Die Lösung mit Samsung könnte den Kunden aus Deutschland zupass kommen. Denn die Südkoreaner würden ihren Service weltweit offerieren. Apple hatte sich diesbezüglich noch nicht geäußert.