Der Fernsehbauer LG wollte noch in diesem Jahr mit einer Serie von OLED TVs durchstarten. Wir berichteten über die Pläne des Herstellers. Jetzt sieht es so aus, als würden Komplikationen bei der Lieferung die Planung durchkreuzen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass LG Schwierigkeiten bei den Lieferungen ihrer Fernsehgeräte hat. Bereits im Vorjahr wurde der Verkauf verzögert, da die Lieferfähigkeit der OLEDs nicht gewährleistet werden konnte. Das Ziel auf Marktführer Samsung aufzuschließen, wird dadurch eher nicht erreicht.

 

LG Modelle mit und ohne Lieferschwierigkeiten in 2015

LG gehört zu den wenigen Fernsehherstellern, die den OLED-Panels treu geblieben sind. Dementsprechend sollte die Technik zum Kundenfang genutzt werden. Sieben Modelle waren für 2015 geplant. Weitere Spezifikationen nehmen das Curved Design, ein flexibles Display oder das Flat Format auf.

Einige Modelle sollten bereits zur Verfügung stehen. In den Online-Shops können die TVs jedoch nicht erworben werden. Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Modelle.

 

EF 9509 – Flaches Display

Zwei TV-Modelle in 55 und 65-Zoll sind für 2015 geplant. Zum Verkauf stehen beide Größen noch nicht. In einer Ausstellung bei der Roadshow waren die Modelle, in einem vorläufigen Design, bereits zu sehen. Wann die Lieferung rausgeht und welcher Preis ausgerufen wird, ist noch unbekannt.

 

EG 9609 – Curved 4K

Hierbei handelt es sich um die ersten OLED Fernsehgeräte, welche den Weg in den Handel finden sollen. Sie stehen ebenfalls in einer 55 und 65 Zoll Variante zur Verfügung. Ende März sollten sie für knapp 5.000 und 7.000 Euro zu erhalten sein. Bei Mediamarkt werden die TVs wohl angeboten. In anderen Shops sind sie nicht auffindbar. Ende März ist lange vorbei.

 

77 EG 9909 – Flexibles Display

Das stufenlose Verstellen des Displays und die Größe von 77 Zoll sind die Highlights dieses OLED-TVS. Ein High-End Modell, welcher schlussendlich nicht wenig kosten dürfte. Bislang ist weder der Preis bekannt. Auch dieser Fernseher steht noch nicht zum Verkauf.

 

Es bleibt die Frage offen, wie die vermeintlichen Komplikationen bei der Auslieferung Zustandekommen.