Nein, auch der unsichtbare TV macht ein Bild. Panasonic hat es geschafft, den Fernseher im ausgeschalteten Zustand zu verbergen. Während des Betriebs erfüllt das Gerät hingegen, die in ihn gesetzten Ansprüche.

Das Design ist bislang einmalig. Der Trend geht immer mehr zur Vernetzung gewöhnlicher Gegenstände mit dem Internet. Smart-Home nennt sich diese Entwicklung. Der Panasonic Fernseher wirkt auf den ersten Blick wie eine gläserne Schrankwand – bis er eingeschaltet wird.

 

Welche Vorzüge bietet der durchsichtige Panasonic Fernseher?

Es ist modern Alltagsgegenstände zu verbergen, um die Wohnlichkeit im Zuhause zu erhalten. In den vergangenen Jahren ist ein Trend zur Technisierung aufgekommen, welcher teilweise für Ungemütlichkeit gesorgt hat.

Beim Stand von Panasonic auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas waren die Kunden zunächst verunsichert. Warum präsentiert der Anbieter eine herkömmliche Schrankwand. Neben den Regelböden war lediglich ein „Schrank-Fenster“ mittig zu sehen. Per Knopfdruck wandelt sich das transparente Fenster, hinter welchem sogar Deko-Artikel stehen, zum Fernseher. Dieser wird von Micro-LEDs von hinten bestrahlt und erzeugt so ein perfektes Fernsehbild.

Neben dem TV-Genuss, soll das Gerät via Gesten gesteuert werden können. Auch die Anzeige des Wetters beim Vorbeigehen soll zukünftig implementiert werden. Sogar die Höhe des Bildschirms kann per Knopfdruck variiert werden.

Derzeit gibt es noch Probleme zu beheben. Das Projekt befindet sich in der Testphase und ist daher noch als Prototyp zu behandeln. Die Qualität in Full-HD hinkt ein wenig hinter den UHD-Geräten anderer Hersteller zurück. Zudem möchte Panasonic das Fensterglas noch durchsichtiger gestalten. Derzeit ähnelt es eher einer Milchglasscheibe.

Trotzdem hat die Aufmachung auf der Messe für Verblüffung unter den Zuschauern gesorgt. Gerade bei der Umwandlung von der Fensterscheibe zum TV wurden die Augen der Besucher größer. Das Unternehmen hat ebenfalls einen Lautsprecher im Teppich als Prototyp in der Hinterhand. Das „Verstecken“ der Technik nimmt immer konkretere Formen an.

Es ist derzeit noch nicht bekannt, wann diese Produkte im freien Verkauf zur Verfügung stehen werden.