Eigentlich sollten die 9600er Modelle von Philips noch in diesem Jahr erscheinen. Das Weihnachtsgeschäft hätte der Hersteller sicherlich gerne mitgenommen. Von offizieller Seite heißt es, dass es noch Probleme mit den HDR-Spezifikationen gibt, die vor der Veröffentlichung behoben werden sollen.

Ein Gerücht, wonach die neuen TV-Geräte gar nicht erst erscheinen sollen, hat Philips kategorisch von sich gewiesen. Seit der 65PUS9600 auf der Internationalen Funkausstellung zu sehen war, warten Fans gespannt auf die Veröffentlichung.

 

Welche Besonderheiten hat der Philips 9600 UHD-TV zu bieten?

Das verschobene Modell hat sich „Heimkino“ auf die Flagge geschrieben. Mit einer Ambilight-Beleuchtung an vier Seiten soll sich der Zuschauer noch besser in das Programm hineinversetzen können. Zudem wird die HDR-Unterstützung, welche auch Grund für die Verschiebung ist, implementiert.

Mit 65 Zoll und einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln, einem scharfen Kontrast und mit starken Schwarzwerten im Hintergrund überzeugte das Gerät auf den ersten Blick. Die Helligkeit wird auf bis zu 1.000 Nit in Filmen hochgeregelt, wo sonst nur 600 Nit üblich sind. Die Hintergrundbeleuchtung aus LEDs wird bei Bedarf, separat nach Teilbereichen, gedimmt.

Verbaut sind weiterhin vier HDMI 2.0 Buchsen und zwei USB 2.0-Anschlüsse, sowie eine USB 3.0 Schnittstelle. Als Betriebssystem wird auf Androids Lollipop gesetzt.

 

Details zur Verschiebung des Philips 9600er TVs

Die HDR-Spezifikationen werden erst im kommenden Jahr finalisiert. Sie sollen aber in den Fernseher eingebracht werden. Folglich konnte das Modell nicht vorzeitig erscheinen. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt, kann auf der CES 2016 in Las Vegas jedoch verkündet werden. Denn dort sollen die HDR-Standards finalisiert werden.

Grundsätzlich ist die Entscheidung eine Verschiebung durchzuführen zu begrüßen, sofern die Qualität für den Kunden hierbei gesteigert wird. Philips hängt eine Aktion aus 2015 jedoch noch nach. Dort sollte beim Kauf einer TV-Serie aus 2014 ein Streaming-Player gratis nachgeliefert werden. Bislang hat noch kein Kunde dieses Gerät erhalten.

Es bleibt ein Restzweifel, ob die High-Dynamic-Range der einzige Grund für die Verschiebung ist oder ob es anderweitige, dem Kunden noch unbekannte, Probleme gibt.

Auch wenn der Termin der Markterscheinung noch nicht feststeht, der Preis wird aktuell auf knapp 4.000 Euro fixiert.