Bislang konnten sich Samsung und Panasonic den Markt für Blu-ray Player im Segment Ultra HD aufteilen. Selbst für Experten kam das neue Produkt der Marke Philips überraschend auf den Markt. Und tatsächlich könnte ein preisgünstiges Gerät eine Lücke schließen. Denn vielfach warten Interessenten noch auf ein günstiges Angebot.

Immerhin füllen Online-Händler wie Amazon ihre virtuellen Regale mit 4K Blu-ray. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach entsprechenden Abspielgeräten. Und entgegen der Annahme Streaming ersetzt die „Scheiben“, bleiben die Verkaufszahlen doch stabil.

 

Philips Blu-ray Player: Kostengünstig und kompetent

Zunächst ein Wort zum Preis: Mit 350 US-Dollar ist es derzeit der kostengünstigste Player auf dem Markt. Wir werfen einen Blick auf die Konkurrenz. Panasonic bietet seine Produkte für 440 Euro aufwärts an. Samsung ist mit aktuell 312 Euro (bei Amazon im Angebot) preisgünstiger. Für gewöhnlich kostet der Samsung UBD-K8500 jedoch 499 Euro. Ist dies vielleicht schon eine Reaktion auf das günstige Modell von Philips. Dieses kostet umgerechnet 324 Euro.

Warum umrechnen nötig ist? Und hier kommen wir zum Knackpunkt. Der neue und preiswerte Blu-ray Player erscheint vorerst nur in den Staaten. In Deutschland müssen sich Kunden gedulden. Wann oder ob ein Start hierzulande geplant ist, steht noch nicht fest.

Das Design ist sehr schlank gehalten. In quadratischer Form, mit abgerundeten Kanten, macht sich das Modell vor jedem TV-Gerät gut. Die Herstellung hat das Unternehmen Funai aus Japan übernommen. Minimalistisch sind auch die Funktionen, welche direkt am Player ausgeführt werden können. Lediglich das Öffnen und Schließen ist möglich. Der Player hört auf den Namen Philips BDP7501/F7.

Folgende Anschlüsse sind enthalten:

  • LAN
  • 2x HDMI-Ausgang
  • USB

Coax oder Cinch sind nicht vorzufinden. Beim Abspielen ist der Player jedoch ein Allrounder, welcher neben Blu-ray, auch DVD und CD beherrscht. Sogar 3D wird abgespielt. Ohne Dolby-Vision, dafür mit HDR10 könnte das Gerät auch nach Deutschland geliefert werden. Regionalsperren sterben aus. Allerdings würde ein Spannungswandler benötigt werden, welcher die 220 Volt des deutschen Stromnetzes transportiert.