Die Consumer Electronic Show (CES) 2017 in Las Vegas weiß zu überraschen. Philips hat einen Ultra-HD Blu-ray Player vorgestellt, welcher mit Dolby Vision daherkommt und dennoch für 300 US-Dollar angeboten wird. Damit versetzt der Hersteller Fans medialer Inhalte gleich zweifach in Entzücken.

Zunächst wird den bisherigen Modellen der Konkurrenz Druck gemacht. Diese sind teilweise teurer und können vom Standard her nicht mithalten. Womit wir zur zweiten Überraschung kommen: Der Dolby Vision Support. Bislang ist diese Technik nur sporadisch im Einsatz, beispielsweise bei einigen Netflix-Inhalten. Aber in Zukunft wird vermehrt auf diese Technik gesetzt werden.

 

Philips BDP7520 überzeugt im Preis und in Leistung

Mal schnell auf Amazon nach einem „4K Blu-ray Player“ gesucht und fündig geworden. Bisherige Modelle sind von Amazon und Panasonic vorhanden. Die Bewertungen sind gut, die Preise deftig. Samsung verkauft sein Modell UBD-K8500 für 499 Euro. Panasonic hat gleich zwei Modelle am Start. Der DMP-UB900EGK wird für 799 feilgeboten. Der DMP-UB704EGK kostet 549 Euro. Allerdings befinden sich alle Produkte derzeit im Angebot.

Trotzdem, den ausgegebenen Listenpreis zurate ziehend, gewinnt das Philips Modell bereits vor dem eigentlichen Verkauf. Denn es ist nicht nur das neueste Modell und kommt mit einer offensichtlich beeindruckenden Ausstattung daher, es wird auch nur mit 300 US-Dollar ausgeschrieben. Der Euro-Preis ist noch nicht bekannt.

Was ist noch über den BDP7520 bekannt?

Neben Dolby Vision wird auch HDR unterstützt. Weiterhin kommt ein Decoder (HEVC/VP9) zum Einsatz. Dadurch wird Streaming über Netflix und YouTube verfügbar. Zwei Twin-HDMI-Anschlüsse sind ebenso verbaut.

Dolby Vision ist derzeit noch nicht so wichtig. Wer sich regelmäßig neue Hardware anschafft, überlegt sich vielleicht lieber den Kauf des BDP5502. Dieser verfügt über den gleichen Standard wie der BDP7520, verzichtet dabei aber auf Dolby Vision. Diese Ausstattung schlägt mit 250 US-Dollar zu Buche.

Es ist allerdings fraglich, ob diese Geräte überhaupt in der Bundesrepublik vertrieben werden. Philips konzipiert die Produkte für den amerikanischen Markt. In Deutschland wäre TP Vision zuständig. Die Strategien unterscheiden sich mitunter jedoch stark.