Jawed Karim, Y-Titty, Bianca Heinicke, Dagi Bee oder LeFloid sind berühmte YouTuber. Ihre Kanäle werden regelmäßig aufgesucht, ihre Videos millionenfach angeklickt. Aber macht es diesen Leuten einfach nur Spaß sich vor der Welt zur profilieren? Wollen sie den Zuschauern helfen oder sie unterhalten? Oder geht es ihnen nur um das Geld?

Dies lässt sich natürlich nicht eindeutig sagen. Aber es steht fest, dass teilweise große Geldsummen mit einem professionellen YouTube-Kanal verdient werden können. Einige Beispiele werden im nachfolgenden Abschnitt aufgeführt.

 

Geld verdienen mit YouTube: So wird´s gemacht!

Prominente machen es vor, viele versuchen auf den Erfolgszug aufzuspringen. Nur wenige verdienen aber nennenswerte Einnahmen. Zunächst ist es wichtig das Publikum zu erreichen und viele Klick zu bekommen. In diesem Fall stehen bei der Vermarktung einige Wege offen.

  • (Schleich-)Werbung – Bislang ist es nicht bestätigt. Viele YouTuber präsentieren in ihren Videos Produkte von bekannten Ladenketten. Modelabels oder Kosmetika werden vorgeführt. Es wird gemunkelt, dass je 1.000 Klicks ein Festpreis mit den Firmen vereinbart wurde. Dies wäre, ohne Produktkennzeichnung, verboten. Aber selbst mit dieser Kennzeichnung könnte noch Geld verdient werden.
  • YouTube Werbung – YouTube schaltet diese Werbung selber. Von den Einnahmen werden 45 Prozent einbehalten. Wird ein Video 1.000 Mal angeklickt, so bleiben den Betreibern des Kanals zwischen einem und vier Euro übrig. Es wird beispielsweise angenommen, dass LeFloid für das Interview mit Angela Merkel, bei über 3 Millionen Aufrufen, über 3.000 Euro verdient hat.

Hohe Klickzahlen werden aktuell mit Comedy, Nachrichten, Computerspielen, sowie Mode- und Kosmetik-Tipps erzielt. Die erfolgreichsten YouTuber freuen sich dabei über nicht unerhebliche Einnahmen.