Nach eigenen Angaben möchte Samsung weitere 3 Milliarden Dollar für die Herstellung von OLED investieren. Bereits im Februar 2015 war eine ähnlich lautende Ankündigung getätigt worden. Die Anlage wird in Vietnam getätigt. Samsung steigt damit groß in den Technik-Wettstreit bei den OLED-Displays ein.

Der größte Konkurrent hierbei wird wohl LG sein. Aus asiatischen Magazinen ist zu entnehmen, dass auch dieser Fernseh- und Smartphone-Bauer an der Entwicklung weiterer OLEDs interessiert ist. Beide koreanischen Konzerne profitieren von dieser Technologie sowohl bei ihren Smartphones, als auch bei den Fernsehern.

 

Samsung investiert hauptsächlich in Mobile Devices

Die 3 Milliarden US-Dollar Investition von Samsung soll vornehmlich der Entwicklung mobiler Endgeräte dienen. Eine Zustimmung von der vietnamesischen Regierung liegt offenbar vor. Diese Entwicklung wird der Preiskampf erneut anheizen. Schon jetzt sind die Kosten für Produkte mit OLEDs gesunken.

Neben den OLED-Panels arbeitet Samsung auch an den AMOLED-Screens.

 

Auch für LG lohnt eine Weiterentwicklung der OLEDs

LG strebt, auch wenn keine neuen, konkreten Zahlen bekannt sind, ebenfalls den Ausbau der OLED-Displays an. Insbesondere bei großen Displays, wie sie bei Fernsehern eingesetzt werden, ist der Hersteller gut aufgestellt. Laut Meldung vom Februar waren weitere Ausgaben in Höhe von 860 Millionen Dollar geplant.

Grundsätzlich wird der Markt der OLEDs weiter wachsen. Insbesondere im Full HD Sektor, wo die Preise langsam absinken, ist eine positive Entwicklung abzusehen. Innerhalb eines Jahres ist hier ein Preisabfall um über ein Drittel zu beobachten. Bis zum Anfang des Jahres 2016 soll der Produktbereich um weitere 80 Prozent anziehen.

Spätestens Mitte 2016 ist mit günstigen Preisen für den Endverbraucher zu rechnen.