Die Größe des Fernsehers

Dies ist meist das Erste, worüber bei einem Fernseherkauf nachgedacht wird. Was ist die perfekte Größe des Fernsehers und wie kann diese ermittelt werden? Natürlich gibt es hierfür keine mathematische Formel, da es viele nichtdeterministische Faktoren wie die eigenen Vorlieben, das eigene Empfinden oder aber auch den Einsatzzweck des Fernsehers gibt. Zum Beispiel ist ein Zweit-TV im Schlafzimmer meist kleiner als der Fernseher im Wohnzimmer, der vor allem als Home-Entertainment-Gerät dient.


Zu den objektiven Faktoren hingegen, die bei der Entscheidung über die Bildschirmgröße bedacht werden sollten, gehört vor allem die Entfernung der Augen zum Fernseher. Grundsätzlich gilt: Je näher Sie an dem Fernseher sitzen, desto kleiner kann dieser sein. Je weiter entfernt Sie sitzen, desto größer sollte der Fernseher sein. Eine Tabelle für den perfekten Sitzabstand haben wir hier für Sie zusammengestellt.  

Als Beispiel: Sitzen Sie normalerweise 2,5 Meter von dem TV entfernt und möchten ein Fernsehgerät mit Ultra HD (4K)-Auflösung kaufen, so empfiehlt sich die Bildschirmdiagonale von 55 Zoll (ca. 138 cm).


Ein weiterer Faktor ist die Auflösung des Fernsehers. Je niedriger die Auflösung des TVs, desto kleiner sollte der Bildschirm sein. Warum das so ist, finden Sie unter dem Punkt Auflösung.

 

Unsere Empfehlung: Da mittlerweile 55 Zoll Fernseher erschwinglich sind, die Bildqualität großer Fernseher mittlerweile sehr gut ist und der Fernseher einige Jahre ausreichen soll, empfehlen wir mindestens eine Diagonale von 55 Zoll. Der Fernseher in der Home Entertainment-Zentrale sollte mindestens 65 Zoll haben. 

 

Kaufberatung Größe: Folgende Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf beantworten:

  • Möchte ich tendenziell einen größeren oder einen kleineren Fernseher?
  • Wofür möchte ich den Fernseher verwenden? Als Home-Entertainment-Gerät oder als Zweitgerät?
  • Wie weit sitze ich von dem Fernseher entfernt?
  • Welche Auflösung soll der Fernseher haben?

 

Welche Auflösung benötigt der neue TV? HD Ready, Full HD,  Ultra HD (4K) oder doch gleich 8K?

4K - Ultra HD - OLED Fernseher Foto: © "Oleksiy Mark - Fotolia.com"

Der Trend der Fernsehproduzenten ist klar: Immer größer und immer schärfer müssen die TVs sein. Das wünschen sich auch viele Käufer, weswegen alle Hersteller mehr und mehr ultrahochauflösende Fernseher in ihr Programm mit aufnehmen. Doch lohnt sich der Kauf eines UHD−Fernsehers mit der neuen 4K−Auflösung?

 

Was bringt 4K?

Bereits jetzt hat sich die 4K-Technologie bei vielen Fernsehgeräten durchgesetzt. Zwar werden günstige TVs weiterhin mit Full-HD-Auflösung und kleinere Fernseher sogar nur mit HD-Ready-Auflösung hergestellt, jedoch ist der Siegeszug der 4K Ultra-HD-Auflösung nicht mehr aufzuhalten. 


Bei der 4K-Technologie handelt es sich um ein High-Definition-Format im digitalen Bereich. Von der Wertigkeit her liegt ungefähr eine vierfache Full HD-Auflösung vor. Der klare Vorteil der 4K-Auflösung liegt auf der Hand: Die extrem hohe Auflösung durch eine hohe Pixelanzahl. Somit kann der 4K-Fernseher deutlich mehr Details darstellen als ähnliche Fernseher mit Full HD-Auflösung. Der Zugewinn an Pixeln soll auf den folgenden Bildern veranschaulicht werden: das linke Bild wird gestochen scharf dargestellt, das rechte Bild dagegen wirkt verschwommen und es sind deutlich weniger Details zu erkennen.


Hohe Auflösung (4K gegen Full HD) Foto: © "Entain.de"

 

Erste Hersteller haben bereits 2018 erste 8K-Fernseher auf den Markt gebracht. Jedoch ist die 8K-Technologie noch weit entfernt von einer wirklichen Marktreife. Zwar können die TVs theoretisch 8K-Inhalte darstellen, bisher gibt es jedoch noch keine Medien, die in 8K-Auflösung erworben werden können. Wann auch Inhalte für native 8K-Auflösung produziert werden ist jedoch noch offen. Der japanische Anbieter NHK möchte die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo in 8K ausstrahlen. Da hierfür jedoch jede Menge an neuer Infrastruktur notwendig ist, werden wir wohl noch einige Jahre warten, bis 8K zum neuen Standard wird.

Samsung 8K Foto: © "Samsung"

 

Und warum gibt es noch Fernseher mit HD Ready- oder Full HD-Auflösung?

Nicht immer lohnt sich der Kauf eines 4K-Fernsehgerätes. Denn besonders bei kleinen Geräten reicht auch eine niedrigere Auflösung aus. Das liegt daran, dass die Pixeldichte (die Anzahl der Pixel auf einer bestimmten Fläche) bei einem kleineren Gerät mit weniger Pixeln genause hoch sein kann wie bei einem größeren Gerät mit mehr Pixeln. Aufgrund der kleineren Größe der Fernseher reicht die Pixelzahl der niedrigeren Auflösungen aus und das Bild wird trotzdem scharf dargestellt.  
Um den Unterschied zwischen einem 4K-Fernseher und einem mit Full HD-Auflösung wahrzunehmen, muss man relativ nah an das Gerät heranrücken.  Denn wenn das Fernsehgerät zu klein ist oder der Zuschauer zu weit entfernt von dem TV sitzt , wird man nicht in der Lage sein, einen Unterschied zwischen den Auflösungen zu erkennen. Nur bei einem ausreichend großen TV-Gerät – oder der entsprechenden Nähe zum Fernseher – sind Unterschiede und die Details der hohen Auflösung zu erkennen.


Da der Sitzabstand zu dem Fernsehgerät häufig 2 Meter beträgt, würde sich hier die 4K-Auflösung erst bei einem TV-Gerät mit über 50 Zoll lohnen. Bei einem Fernsehgerät mit 40 Zoll Bilddiagonale würde ein Unterschied erst auf einer Distanz von ca. 1,70 Meter oder weniger zu sehen sein. Somit reicht besonders bei kleineren Geräten häufig die niedrigere Auflösung aus.

 

Wann ist ein 4K-Fernseher sinnvoll?

In der folgenden Tabelle kann abgelesen werden, wann ein 4K-Fernseher sinnvoll ist in Relation zur Fernsehergröße und dem jeweiligen Sitzabstand. 

Fernseher-Größe Sitzabstand Empfehlung  
bis 40 Zoll sehr nah 4K-Fernseher empfehlenswert
bis 40 Zoll normal meist Full HD-Auflösung ausreichend
bis 40 Zoll weit Full HD-Auflösung ausreichend
ab 40 Zoll sehr nah 4K-Fernseher empfehlenswert
ab 40 Zoll normal 4K-Fernseher empfehlenswert
ab 40 Zoll weit meist Full HD-Auflösung ausreichend
ab 50 Zoll sehr nah klare Empfehlung für 4K-Fernseher
ab 50 Zoll normal klare Empfehlung für 4K-Fernseher
ab 50 Zoll weit 4K-Fernseher empfehlenswert
ab 55 Zoll sehr nah klare Empfehlung für 4K-Fernseher
ab 55 Zoll normal klare Empfehlung für 4K-Fernseher
ab 55 Zoll weit klare Empfehlung für 4K-Fernseher

 

Die neuen 4K-Modelle können ihre Stärken aber nur dann voll ausspielen, wenn sie entsprechende Inhalte wiedergeben können, die mit dieser hohen Auflösung hergestellt wurden. Da insbesondere die Streaming-Dienste wie beispielsweise Netflix oder Amazon Prime Video immer häufiger 4K-Inhalte zur Verfügung stellen, lohnt sich der Kauf eines 4K-Fernsehers miest schon ab 40 Zoll Bildschirmdiagonale.

 

Unsere Empfehlung: Da wir Fernseher ab 55 Zoll-Bildschirmdiagonale empfehlen ist unsere klare Empfehlung auch direkt einen Fernseher mit 4K-Auflösung zu kaufen. 4K wird immer häufiger zur Standardauflösung von neuen Filmen und neue Geräte mit der Ultra HD 4K-Auflösung sind ebenfalls preisgünstig zu kaufen.

 

HDR: Leuchtende Farben und extreme Kontraste

In der Fotografie gibt es HDR schon lange – bei Fernsehgeräten ist es der neueste Trend. Die Abkürzung HDR steht dabei für „High Dynamic Range“. Fotografen benutzen diese Technik, um besonders bei schweren Lichtverhältnissen das Beste aus dem Bild zu holen. Dabei werden drei Bilder mit unterschiedlicher Belichtung übereinander gelegt und so über- oder unterbelichtete Stellen ausgeglichen.

Der Hersteller Dolby, der besonders für seine Soundtechnologien bekannt ist, begann schon vor einigen Jahren mit der Forschung und Entwicklung im HDR-Bereich und brachte Dolbys HDR-Verfahren „Dolby Vision“ auf den Markt. Mittlerweile setzen viele Fernsehhersteller auf HDR, da es ein deutlich besseres Bild verspricht.

 

Leuchtende Farben, ein riesiges Farbspektrum und mehr Kontrast

Sony BRAVIA X93C mit HDR Foto: © "Sony"

Für Filme und Fernsehen bedeutet HDR noch lebendigere, kontrastreichere und deutlichere Bilder. Die schwarzen Bereiche werden noch dunkler und Weißflächen noch heller dargestellt. So soll der Kontrast deutlich erhöht werden. HDR-Bilder sehen tatsächlich deutlich lebendiger und farbenfroher aus als Bilder ohne diese neue Technologie. Sie hat jedoch zwei Haken: Sowohl der TV, als auch das Bildmaterial müssen HDR unterstützen.

Viele neuen Ultra HD-Fernseher wie beispielsweise die UHD- und SUHD-Fernseher von Samsung oder die Topmodelle von Sony unterstützen HDR. Auch Inhalte mit nativer HDR-Unterstützung werden immer häufiger produziert. Breits 2016 streamte Amazon die Amazon Instant Video-Serie „Mozart in the Jungle“ mit nativer HDR-Unterstützung. Sollte das Videomaterial noch kein natives HDR unterstützen können die meisten Fernseher das Bild hochrechnen, so dass der Kontrast nahe an HDR herankommt.

Fazit: Besonders beim Kauf eines teureren 4K-Fernsehers sollten Sie darauf achten, dass das Gerät HDR unterstützt. Bei günstigeren TV-Geräten kann auf diese neue Technologie verzichtet werden.

 

Der Fernsehempfang - Satellit, Antenne, Internet oder Kabel

Parabol Antennen Fernsehen Foto: © "TebNad - Fotolia.com"

Der Weg, auf welchem der neue Fernseher das Fernsehprogramm empfangen soll, ist eine zentrale Frage. Welches Empfangsteil benötigt wird, hängt gewissermaßen vom Empfangsweg ab. Eine optimale Lösung wäre, dass das Empfangsteil im neuen Fernseher für die jeweilige Übertragungsart bereits integriert ist.

Bei einem sogenannten Tripletuner ist man idealerweise nicht nur auf eine einzige Empfangsart angewiesen. An der Aufschrift "DVB‐S2 /DVB‐T /DVB‐C‐Tuner integriert" kann erkannt werden, ob der Fernseher bereits ein Empfangsteil für digitales Kabel-, Satelliten- und Antennenfernsehen enthält.
Ist ein Empfang über das Internet gewünscht, wird hierbei zwingend ein Zusatzgerät des jeweiligen Anbieters benötigt. 

 

Der LED-, LCD, OLED oder Plasmafernseher

Um das Bild einwandfrei darzustellen, nutzen LED-Fernseher Flüssigkeitskristalle. Hierbei strahlt eine bestehende Hintergrundbeleuchtung die Pixel an. In LCD Fernsehgeräten werden die Leuchtstoffröhren durch LEDs abgelöst. Beim LED werden alle Bildpunkte in die drei Farben Blau, Rot und Grün aufgeteilt, die dann miteinander die gewünschte Farbe ergeben. 

Fernseh / Film schauen Foto: © "lassedesignen - Fotolia.com"


Laut Stiftung Warentest können LCD-Fernseher helle Flächen offenbar besser darstellen als Plasmafernseher. Wer oft bei Tageslicht fernsieht, kann dieses als Vorteil sehen. 
Plasma-Geräte bringen in der Dunkelheit ein besseres Bild, haben dafür aber ein höheres Gewicht. Bei gleichen Voraussetzungen verbrauchen LCDs und LEDs weniger Strom als Plasmafernseher. Das ist wohl einer der Gründe wieso keine neuen Plasmafernseher hergestellt werden.

Ersetzt wurde der Plasmafernseher praktisch durch OLED-Fernseher. Vor allem LG und Panasonic setzen auf OLED. Aber wie Plasma- sind auch OLED-Fernseher, zu mindest im Moment, High-End Produkte.
Bei OLED Fernsehern wird das Bild direkt durch die organischen LEDs erzeugt, das Bild muss nicht wie bei LED-Fernsehern durch eine Flüssigkristallmatrix. Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile. Farben können kräftiger dargestellt werden, und einzelne Pixel können sich ganz ausschalten. Dadurch können OLEDs ein "absolutes" Schwarz darstellen. Deswegen ergibt sich auch ein besserer Kontrast. Weitere Vor- und Nachteile der OLED-Technik sind hier zusammengefasst. Samsung setzt bei seinen Premiummodellen noch auf die QLED Technologie. 

 

Weitere Funktionen des Fernsehers

Mit der zeitgemäßen Funktion HbbTV des interaktiven Fernsehens, können unterschiedliche Zusatzangebote wie beispielsweise Informationen zur laufenden Sendung, auf dem Fernsehgerät abgerufen werden. Für diesen Zusatz muss der Fernseher allerdings mit dem Internet verbunden sein. Dies geschieht drahtlos über WLAN oder per Netzwerkkabel. 


Verschiedene Apps gehören beim HbbTV zu den beliebtesten Anwendungen, die später einmal den traditionellen Videotext ersetzen sollen. Zum interaktiven Fernsehen gehört ebenfalls der Zugriff auf soziale Netzwerke, Mediatheken der Sender und Internet-Videotheken. Überdies laufen die meisten neuen Fernsehgeräte mit SmartTV Betriebssystemen wie WebOS oder Android TV, auf denen sich beispielsweise Smartphone-Spiele oder Apps nutzen lassen können. 

Die Hersteller warben noch vor einem Jahr vermehrt mit der 3D Funktionalität der Fernseher. Bei dieser Funktion kann das Bild zusätzlich zur Breite und Höhe auch in der Tiefe wahrgenommen werden. Zum Genuss des 3D-Fernsehens wird allerdings eine 3D Brille benötigt. Bei teuren Geräten sind die 3D Brillen in der Regel im Preis mit enthalten. 3D Brillen sind

3D Fernseher Film Foto: © "Sergey Nivens - Fotolia.com"

nicht ganz billig und müssen vom selben Hersteller des Fernsehgerätes sein. Viele Hersteller unterstützen 3D jedoch nur noch in ihren High-End Modellen, so mancher Hersteller hat die 3D Unterstützung ganz aufgegeben.


In Deutschland gibt es bisher keine regelmäßige 3D Übertragung. Daher sollte ein 3D Blu-ray-Player genutzt werden, um entsprechende Filme über eine 3D-Blu-ray anzuschauen. Mehr zu:


Mit 4K UHD unterstützen dieses Jahr die meisten Modelle HDR . Damit unterstützen die Fernsehmodelle die Darstellung von Bildern mit einer höheren Farbtiefe. Dadurch werden Details und Kontraste besser dargestellt. In dem Zusammenhang wird auch oft BT.2020 gennant, dies ist eine Empfehlung welche Verbesserungen (Farbtiefe, Farbraum, Auflösung, Bildfrequenz) mit den UHD-Standard kommen sollten.


Wer möglicherweise Fernsehen aufnehmen und wiedergeben möchte, sollte darauf achten, dass der neue Fernseher wie die meisten gängigen Geräte USB-Buchsen besitzt, über die Festplatten und andere Speichermedien angeschlossen werden können, die dann als Mediacenter genutzt werden können. Dualtuner haben den Vorteil, dass während man ein Programm schaut, gleichzeitig ein anders aufnehmen kann. 

 

Wichtige Anschlüsse

Die neuen Fernsehermodelle bringen viele neue Anschlüsse mit – alte hingegen werden teilweise nicht mehr unterstützt. Doch welche Anschlüsse und Funktionen sind wichtig?

Auf folgende Anschlüsse sollten Sie achten:

HDMI: Mindestens zwei HDMI-Anschlüsse sollte der Fernseher haben. Bei einem 4K-Fernsehgerät ist es wichtig, dass dieser mindestens einen HDMI 2.0-Anschluss besitzt. Für HDR-Inhalte ist ein HDMI 2.0a-Anschluss notwendig.

ARC (Audio Return Channel) über HDMI: Dieser Anschluss wird benötigt, wenn ein Soundsystem wie zum Beispiel eine Soundbar an den Fernseher über den HDMI-Anschluss angeschlossen werden soll. So kann das Soundsystem direkt den Sound des Fernsehers ausgeben und auch per Fernbedienung des Fernsehers gesteuert werden.

LAN und WLAN (802.11ac): Jeder Smart-TV sollte diese Funktionen integriert haben. Mit dem LAN-Anschluss bzw. mit integriertem WLAN-Empfänger (WiFi) kann auf das Heimnetzwerk und somit auf das Internet zugegriffen werden.

USB (USB 2.0): Mit dem USB-Anschluss können auf einfach Art Filme, Bilder oder Videos auf den Fernseher gebracht werden. Einige Fernseher unterstützen auch die Aufnahme per USB (DVR−Ready oder PVR−Ready).

Triple Tuner (DVB-T, DVB-C, DVB-S): Für den Empfang ohne externen Receiver wird ein Triple Tuner benötigt. Dieser unterstützt den Empfang per Antenne (DVB-T), per Kabelanschluss (DVB-C) oder per Satellit (DVB-S). Mittlerweile gibt es bereits die Nachfolger der Empfang-Standards: DVB-T2, DVB-C2 und DVB-S2. Gerade DVB-T2 und DVB-S2 sind schon weit verbreitet.

Fernseher Kabel Foto: © "haveseen - Fotolia"

 

Der SCART-Anschluss wird ausgemustert

Jahrelang war der SCART-Anschluss die Hauptsteckverbindung zwischen Fernseher und Videogeräten wie Videorekorder oder DVD-Player. Doch dieser Standard ist schon lange überholt und wird seit Jahren von HDMI abgelöst. Deswegen lassen immer mehr Hersteller den SCART-Anschluss komplett weg – wie bei den Samsung Fernsehern 2015. Somit können alte Videorekorder oder DVD-Player ohne den Zukauf spezieller Adapter nicht mehr genutzt werden.

 

Energieverbrauch und Energiekennzeichnung

Neben den Funktionen des Gerätes sollte auch der Energieverbrauch bei einem Kauf eines neuen Fernsehers in Betracht gezogen werden. Ein in der gesamten EU seit Dezember 2010 einheitliches Energieverbrauchsetikett, hilft Verbrauchern bei der Auswahl über den Stromverbrauch eines Modells. Die verschiedenen Energieeffizienzklassen auf dem EU-Label für TV-Geräte ähneln den Labeln von Waschmaschinen oder Kühlschränken. Europaweit müssen alle Fernsehgeräte mit diesem Etikett ausgezeichnet sein. Eine sehr gute Effizienzklasse wie etwa A++ erhalten meist besonders große Geräte. In der Regel verbrauchen sie jedoch mehr Energie als die etwas kleineren Modelle mit der Klasse A. Deshalb sollte nicht nur auf die Klasse, sondern auch den Energieverbrauch geachtet werden.